Kurzfilm
Wie kann ich es anderen sagen? (Episode 10)
8 Min.FHD
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Wie kann ich es anderen sagen? (Episode 10)
Worte sind wichtig, besonders wenn sie von jemandem kommen, den du liebst und respektierst. Die letzten irdischen Worte Jesu sind lebensverändernd.
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TeilenMatthew 28:18-20
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German, Standard (Deutsche)
In meinem kurzen, aber ereignisreichen Leben
gibt es einen Ausdruck, der immer wieder auftauchte,
in scheinbar übermäßiger Häufigkeit.
Es ist die Formulierung „berühmte letzte Worte“.
Ich erinnere mich, dass ich kurz nach Erhalt meines Führerscheins
mit einem Freund in der Stadt herumfuhr.
Er wollte die Parkgebühr zahlen, doch ich entgegnete,
so kurz wie wir anhalten, wird schon niemand
kommen und es merken.
Er sagte: „Berühmte letzte Worte“. Und siehe da, mein Auto erhielt eine Schraubzwinge.
Einmal spielte ich Golf mit meinem Bruder auf dem Bauernhof meines Onkels.
Als er nun den Ball über das Feld schlagen sollte,
stand ich direkt an der Seite.
Er bat mich, zurückzutreten, und ich sagte, brauche ich nicht.
Er sagte: „Berühmte letzte Worte.“
Ich habe heute noch eine Beule an meiner Stirne, weil der Ball mich so hart traf.
Ich habe tatsächlich einmal die letzten Worte eines Menschen
direkt und persönlich gehört und dies berührte mich stark.
Er hieß Larry, und er war mein Nachbar, wo ich aufwuchs.
Er war Briefträger.
Er hatte stets mit einem Fahrrad die Post verteilt, die Briefe in einem
Vorderkorb verstaut.
Als ich in der Vorschule war, holte er mich mit genau diesem Fahrrad
Mittags von der Schule ab und ich durfte die ganze Fahrt lang in diesem Korb sitzen!
Was für ein Traum!
Auch als ich Teenager war, war Larry stets für mich da.
Oft kam ich nachmittags aus der Schule, hatte aber die
Hausschlüssel vergessen. Larry lud mich immer zu sich ein.
Er bot mir Tee und Schokolade an und
auch wenn er 40 Jahre älter war als ich,
war er ein sehr guter Freund.
Als er dann tödlich an Krebs erkrankte,
war das ein schlimmer Schlag.
Seine letzten Lebenstage verbrachte er zuhause
wo ich kurz vor seinem Tod mit ihm sprach.
Ich erinnere mich gut an diese Szene und an seine letzten Worte.
Ich erinnere mich, wie er richtiggehend strahlte
und sagte, er freue sich darauf Jesus zu begegnen.
Und das warf mich um. Damals entwickelte sich mein Glaube noch,
doch die Freude über diese Realität
in den Augen eines Sterbenden zu sehen, erfüllte mich mit tiefer Hoffnung.
Und dann, mit Tränen in den Augen,
erinnerte er sich an manche seiner Fehler im Leben.
Er erzählte mir etwa von einer bestimmten Freundschaft,
die er nicht hatte reparieren können. Er blickte mir in die Augen und sagte:
"Johnny, vor allem anderen, sei gütig.“
Ein schlichter Satz, vor 10 Jahren gesagt.
Die Überzeugung, die er in mir auslöste, ist auch heute immer noch da.
Auf Worte kommt es wirklich an.
Insbesondere Worte von jemandem, den man respektiert,
was solche letzten Worte noch bedeutungsvoller macht.
Erinnern wir uns noch einmal an all die Lebensabschnitte von Jesus
die wir in diesen Videos bis hierher angeschaut haben.
All seine faszinierenden Worte.
Erinnerst du dich an Thomas, den Jünger?
Er zweifelte und trotzdem hat Jesus ihn persönlich aufgesucht.
Er strafte ihn nicht für seinen Unglauben,
sondern sagte: "Berühre meine Wunden, jene Stellen,
wo die Nägel eindrangen."
Die Güte von Jesus führte dazu, dass der Glaube von Thomas wiederhergestellt wurde.
Oder die Ehebrecherin, die Jesus zu Füßen geworfen wurde.
Sie erwartete, abgeurteilt zu werden. Doch Jesus beschenkte sie mit Vergebung.
Seine Worte ließen sie ein völlig neues Leben anfangen.
Also mit Blick auf all jene faszinierenden Worte,
welche wählte er wohl als seine „letzten Worte“?
Er wurde getötet und auferweckt.
Dann verbrachte er noch 40 Tage mit seinen Jüngern.
Und kurz vor seiner Himmelfahrt sagte er seinen Nachfolgern dies:
"Mir ist alle Macht im Himmel und auf Erden gegeben.
Darum geht und macht alle Nationen zu Jüngern,
indem ihr sie tauft im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.
Und siehe, ich bin immer bei euch, alle Tage, bis ans Ende der Welt"
Diese Worte Jesu sind sicherlich nicht wichtiger
als seine anderen,
doch Jesus wollte, dass sich seine Jünger in erster Linie um andere Menschen kümmerten.
Er wollte die tiefe Überzeugung in ihre Herzen einprägen,
dass sie alles, was sie von ihm empfangen hatten, nicht für sich behalten,
sondern mit der ganzen Welt teilen sollten.
Seine Worte und seine lebensverändernde
Botschaft zu verbreiten, war nie als eine Aufgabe für die Experten gedacht,
sondern für normale Menschen wie dich und mich.
Die letzten Worte von Jesus sind heute noch genauso gültig.
Wir führen weiter, was die ersten Jünger gestartet haben.
Was mir Zuversicht gegeben hat, andere zu erreichen
und meinen Glauben zu teilen, ist das Verständnis meiner Rolle, die ich spiele.
Meine Aufgabe ist es nicht, Menschen zum Glauben zu überreden,
sondern vielmehr den Menschen die Tür zu zeigen.
Jesus bat mich, die Hoffnung seiner Botschaft,
die ich erlebt habe, zu teilen und Gott zu vertrauen, dass er den Rest tut.
Gott ist derjenige, der sich selbst der Welt bekannt macht,
und es ist nur Gott, der Leben transformiert.
Es ist wie beim Brotbacken.
Man braucht sehr viel Mehl.
Und doch: Nur eine winzige Dosis an Sauerteig verwandelt alles.
Jesus benutzte dieses Bild, um zu zeigen, wie sich seine Botschaft verbreitet.
Das Himmelreich, sagte er, sei wie Sauerteig
den eine Frau nimmt und unter einen halben Sack Mehl mischt.
Am Ende ist die ganze Masse durchsäuert.
Und jetzt kommt’s: Wir können wie dieser Sauerteig sein.
Wir können mit Jesus zusammenarbeiten, indem wir unseren Glauben teilen
und Gott vertrauen, dass er sein Königreich aufbaut.
Das Brotbacken und das Leben mit anderen Menschen ist oft chaotisch.
Man investiert viel Zeit.
Alles wird klebrig.
Doch das Ergebnis belohnt alle Mühe.
Ich bin von einer tiefen Überzeugung getrieben,
sodass ich seit 20 Jahren meinen Glauben vermittle.
Das war nicht immer so.
Am Anfang meines Glaubens stand die Frage, wer Jesus ist.
Und als meine Gottesbeziehung Form annahm,
verstärkte sich die Überzeugung in mir, dass ich etwas gefunden hatte, das jeder andere benötigt.
Meine Aufforderung an dich ist: Nimm diese letzten Worte Jesu ernst.
Denk an einen Freund, den du zum Abenteuer des Glaubens einladen kannst.
Ich hoffe, dass du diese Serie auch gebrauchen kannst,
um Gespräche mit Freunden zu führen, was du vorher nicht für möglich gehalten hättest.
Und um die Hoffnung zu teilen, die du in Jesus hast.
Es geht nicht um meinen coolen Van oder den Mini oder darum, wie wunderbar meiN Brot aussieht.
Es geht darum, dass wir glauben, dass Gott noch viel mehr tun kann, als wir uns je vorstellen können.
Und darum, zu glauben, dass Jesus mit uns ist, wenn wir diesen Glaubensschritt gehen
und jemanden einladen auf diese Reise.
Mir gefällt das Beispiel des Jüngers Philippus.
Als Jesus Menschen aufforderte, zu seinen Jüngern zu werden,
sagte er zu Philippus: „Folge mir nach.“
Und Philippus zögerte nicht.
Mehr noch: Er ging zu seinem Freund Nathanaël.
und sagt ihm: „Wir haben den gefunden über den Mose im Gesetz geschrieben hat,
und den die Propheten angekündigt haben.
Es ist Jesus aus Nazareth, der Sohn Josephs.“
Und Nathanaël antwortete ihm:
„Kann aus Nazareth
etwas Gutes kommen?“
Was sagte ihm Philipp darauf?
"Komm und sieh!“
Viele unserer Freunde denken wohl ähnlich wie Nathanaël.
Sie sagen sich „Aha. Jesus. Glaube. Christentum.
Kann daraus etwas Gutes kommen?“
Wir persönlich müssen nicht alle Antworten bereit haben. Das ist völlig in Ordnung.
Doch wir können jemanden einladen und sagen: „Komm und sieh!“
Also: Denke an einen bestimmten Freund.
Bete, das Gott wirken möge - und freue dich auf das Abenteuer!