Spielfilm
Magdalena - Director Cut
80 Min.FHD
11 von 61Clip 11 von 61Frauenthemen · 61 Kapitel
Magdalena - Director Cut
Magdalena, ein Film speziell für Frauen, erzählt auf wunderbare Art und Weise von Gottes Liebe und der frohen Botschaft. Der Film spricht Frauen auf der Herzensebene an und hat das Potential, ihr Leben auf Ewigkeit grundlegend zu verändern. Eine Geschichte der Zärtlichkeit, Freiheit und des Lebenszwecks, porträtiert er aus dem Blickwinkel von Maria Magdalena und unter Heranziehung historischer Quellen Jesus Mitgefühl für Frauen.
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Hey! Hierher! Du kriegst mich nicht!
Mal sehn, ob du mich fangen kannst! Hier bin ich!
Oh, schau,
was für ein prächtiges Kunstwerk Gott Abend für Abend malt.
Es zeigt seine unglaubliche Liebe
für mich... für dich.
Der Gott, der all das hier erschaffen hat,
ich zweifle daran, dass er mich sieht,
oder gar kennt.
Der Allmächtige mag vielleicht Heilige lieben,
aber doch nicht eine wie mich.
Rivka, wärst du doch dabei gewesen die drei Jahre, in denen er lehrte.
Der Prophet Jesus?
Saphira.
Erzählst du uns von ihm, Maria Magdalena?
Ja bitte, erzähl uns deine Geschichte!
Ja, mach ich.
Kommt rein.
Nun, wir beginnen also ganz am Anfang.
Als du Jesus trafst?
Nein, wenn wir die Geschichte Jesu verstehen wollen, müssen wir ganz am Anfang beginnen.
so, wie es in der Bibel steht.
Im Anfang schuf Gott die Erde
und all die Pflanzen, die Landtiere, die Vögel und die Tiere des Meeres.
Aus Erde formte er den ersten Menschen,
und hauchte ihm sein Leben ein.
Der erste Mensch hieß Adam.
Gott sprach: "Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei.
Ich werde ihm ein Gegenüber als Hilfe machen."
Da schuf Gott aus Adams Seite eine Frau, Eva.
Nicht aus Adams Haupt, dass sie ihn beherrsche,
nicht aus seinen Füßen, dass er auf ihr herumtrample,
sondern aus seiner Seite, ihm gleich, geschützt unter seinem Arm
und geliebt nahe seinem Herzen.
Der Gott der Liebe schuf Mann und Frau, um sein Wesen widerzuspiegeln
und mit ihm in Harmonie zu leben.
Er beauftragte sie, gemeinsam über die Schöpfung zu herrschen.
Adam und Eva lebten in Gottes Gegenwart
in dem schönen Garten Eden, den er ihnen bereitet hatte.
Gott war bei ihnen im Garten.
Und es gab kein Leid, keine Unterdrückung, keinen Tod.
Gott sprach zu Adam: "Du darfst von allen Bäumen im Garten essen,
außer vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.
Wenn du davon isst, stirbst du."
Doch der Satan versuchte Eva.
Da nahm sie die Frucht und biss hinein.
Sie gab auch ihrem Mann davon, der bei ihr war, und er aß.
Adam und Evas schändlicher Ungehorsam
zerstörte die Harmonie des Gartens,
die Harmonie zwischen dem Mann und der Frau
und die Harmonie zwischen ihnen und Gott.
Der Mann wurde zu einem Leben in Plackerei verflucht,
die Frau zu Schmerzen bei der Entbindung
und dazu, durch ihren Mann beherrscht zu werden.
Doch Gott versprach auch,
dass eines Tages ein Nachkomme der Frau
dem Teufel den Kopf zertreten würde.
In der Bibel spricht Gott von einem Plan, die Harmonie seiner Schöpfung wieder herzustellen.
Manches davon enthüllte er dem Propheten Abraham.
Abraham glaubte Gott und ehrte ihn.
Und Gott versprach, Abraham zu segnen und durch ihn Menschen aus allen Völkern.
Er versprach, ihm viele Nachkommen zu schenken,
zahlreich wie die Sandkörner am Meer und wie die Sterne am Himmel.
Abraham glaubte Gott.
So erachtete Gott ihn als seinen gerechten Diener
und nannte ihn "Freund Gottes".
Einmal stellte Gott Abraham auf die Probe.
Er gebot ihm, seinen Sohn zu opfern.
Durch diesen Sohn
hatte Gott ihm doch Nachkommen und Segen für viele Völker versprochen!
Doch Abraham vertraute Gott und gehorchte ihm.
Gott rief laut: "Abraham!" Jetzt weiß ich, dass du mir gehorchst.
Selbst deinen geliebten Sohn hast du mir nicht vorenthalten."
Abraham sah einen Widder.
Und Abraham opferte ihn anstelle seines Sohnes.
Dass Gott den Widder nahm und nicht Abrahams Sohn, war ein Bild,
ein kurzer Blick auf seinen herrlichen Plan.
Dieser Plan sollte den Fluch von Sünde und Tod brechen
und allen Menschen eine innige Beziehung mit Gott ermöglichen.
Die Bibel spricht von einem, der kommen soll.
Er wird das endgültige Opfer für die Sünden der Welt sein.
Die Propheten nannten ihn "Messias".
Sein Kommen würde großen Segen bringen,
denn er sollte ein Retter, Prophet und König sein.
Jesaja beschrieb, was der Messias tun wird:
Er wird den Armen die frohe Botschaft bringen und die Verzweifelten trösten.
Er ruft Freiheit aus für die Gefangenen.
Es kommt die Zeit, wenn der Herr sein Volk retten wird.
Ein Mensch namens Jesus trat auf.
War er der von Gott Gesandte, der der Schlange den Kopf zertreten,
Licht in unser Dunkel bringen und Fluch in Segen verwandeln sollte?
War er der Messias?
Würde er die erlösen, die sich ängstlich, beschämt oder unwichtig fühlten?
In Nazareth lebte ein junges Mädchen.
Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt.
Sie hieß Maria.
Der Herr ist mit dir und hat dich reich gesegnet!
Fürchte dich nicht, Maria. Gott ist sehr gut zu dir.
Du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären,
Und du sollst ihn Jesus nennen.
Aber ich bin Jungfrau. Wie kann das möglich sein?
Der Heilige Geist wird über dich kommen und Gottes Kraft dich überschatten.
Das Kind wird bedeutend werden
und Sohn des Höchsten genannt.
Sogar Elisabeth, deine Verwandte, wird in ihrem Alter noch ein Kind bekommen.
Sie, die als unfruchtbar galt, ist schon im sechsten Monat.
Denn nichts ist unmöglich bei Gott.
Ich bin die Dienerin des Herrn. Möge mir geschehen, was du gesagt hast.
Maria beeilte sich, Elisabeth zu besuchen.
Elisabeth!
Maria! Ach Maria!
Oh! Es stimmt also.
Du bist die gesegnetste aller Frauen, Maria, und gesegnet ist das Kind in dir.
Wie geschieht denn so Großes an mir, Maria,
dass die Mutter meines Herrn kommt, mich zu besuchen?
Denn sobald ich deinen Gruß hörte,
da sprang das Kind in meinem Leib vor Freude.
Mein Herz lobt den Herrn, meine Seele ist froh in Gott, meinem Retter;
er hat an mich gedacht, an seine Dienerin.
Alle werden sagen, dass ich gesegnet bin.
Maria blieb drei Monate bei Elisabeth.
Als Josef von der Schwangerschaft seiner Verlobten erfuhr, plante er, sich von ihr zu trennen.
Aber Gott sandte ihm im Traum einen Engel.
Sei unbesorgt. Nimm Maria als deine Frau zu dir.
Sie hat das Kind durch den Heiligen Geist empfangen.
Sie wird einen Sohn gebären,
den sollst du Jesus nennen, denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
So nahm Josef Maria zur Frau.
Jesus wurde in Bethlehem geboren, in einem Stall,
denn Maria und Joseph hatten keine andere Unterkunft gefunden.
Viele Engel verkündeten seine Geburt.
Als es Zeit für die Beschneidung war,
bekam er den Namen Jesus, das heißt: "Gott rettet".
Maria und Josef brachten das Kind in den Tempel, um es dort Gott darzubringen.
Dort trafen sie den Propheten Simeon.
Dieses Kind ist von Gott erwählt. An ihm werden sich die Geister scheiden.
Er wird ein Zeichen Gottes sein,
dem viele widersprechen werden. Somit wird ihr Denken offenbar.
Und Schmerz, scharf wie ein Schwert, wird dir durchs Herz gehen.
Als ich das hörte, wusste ich, dass Jesus mehr als ein gewöhnlicher Prophet war.
Was hat der Engel gemeint, als er Jesus "Sohn des Höchsten" nannte?
Du denkst doch wohl nicht, dass Gott sich mit einer Frau einließ?
Nein! Nein, nein, nein.
Hör mal, Maria war Jungfrau.
Jesu Empfängnis war wirklich ein Wunder, gewirkt vom Geiste Gottes.
Gott kann einfach alles.
Oder glaubst du das nicht?
Bedenke Jesu wunderbare Geburt.
Jesus kam zur Welt, wie wir beide zur Welt gekommen sind.
Doch war er so viel mehr!
Kehrt euch ab von der Sünde und lasst euch taufen.
Und Gott wird euch eure Sünden vergeben.
Gott selber sprach davon, als der Sohn von Elisabeth, Johannes der Täufer,
Männer und Frauen im Jordan taufte.
Ich taufe euch nur mit Wasser.
Aber es wird einer kommen, der viel stärker ist als ich.
Ich bin es nicht wert, ihm die Schuhriemen aufzuschnüren.
Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.
Schon hält er die Schaufel in der Hand, um die Spreu vom Weizen zu trennen
und den Weizen in seine Scheune zu bringen.
Und der Heilige Geist kam in Gestalt einer Taube auf Jesus herab.
Und eine Stimme vom Himmel erklang:
"Du bist mein lieber Sohn. An dir habe ich Gefallen."
Nach seiner Taufe zog Jesus als Wanderprediger durch das Land,
und was er lehrte, unterstrich seine Vollmacht.
Ist das nicht Marias Sohn?
Ja, er ist es.
Seid ruhig!
Der Geist des Herrn ruht auf mir,
denn er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe.
Den Gefangenen soll ich die Freiheit verkünden,
den Blinden sagen, dass sie sehen werden.
Den Unterdrückten soll ich die Freiheit bringen
und das Jahr ansagen, in dem Gott sein Volk retten will.
Er spricht gut.
Das Schriftwort, das ihr eben gehört habt, hat sich heute erfüllt.
Das Schriftwort hat sich erfüllt?
Das Versprechen kann nur der Messias erfüllen.
Woran sollen wir das erkennen?
Seine Worte erstaunten viele.
Und seine Wunder ließen viele an ihn glauben.
Sie ist es.
Die schon wieder!
Wer ist das?
Dieser Rabbi aus Nazareth, Jesus.
Ich grüße dich. Ich grüße dich.
Geh weg. Du hast hier nichts verloren.
Jesus, lass sie. Bei der verunreinigt man sich ja schon durch den Anblick.
Maria.
Was willst du von uns, Jesus von Nazareth?
Wir kennen dich schon, du Heiliger Gottes!
Seid still!
Ihr bösen Geister,
verlasst diese Frau.
Sie ist tot. Er hat sie umgebracht!
Er will sie berühren!
Nein, ein Heiliger würde so etwas nicht tun!
Maria, du Tochter Abrahams.
Es geht ihr gut! Da, sie lebt. Es ist ein Wunder!
Wer ist dieser Mann?
Selbst die Geister gehorchen ihm!
Es ist ein Wunder.
Es ist ein Wunder.
Wie kann das sein?
Danke.
Danke.
Danke. Danke.
Von dem Tag an folgte ich ihm nach.
Ich wollte tun, was Gott gefällt.
Jahrelang lebte ich in Schande, aber Jesus gab mir meine Ehre zurück.
Seine Kraft, vertrieb die bösen Geister.
Oh, Schätzchen, Kleines.
Saphira!
Dinah, du hast Jesus auch gehört, hast viele seiner Wunder gesehen.
Ja.
Dann weißt du, warum ich alles aufgab und ihm folgte.
Und ich war ja nicht die einzige.
Da waren seine Jünger:
Petrus,
Bartholomäus,
Matthäus,
Judas,
insgesamt zwölf.
Auch Frauen:
Susanna, Johanna, ich selber
und andere, die Jesus und seine Jünger
auch materiell unterstützten.
Wir alle hofften, dass Gott den ersehnten Messias gesandt hat.
Einen Retter brauchten wir wirklich.
Rom herrschte mit eiserner Faust.
Sie nahmen, was uns lieb war und besteuerten das Wenige, das uns blieb.
Hungrig waren wir - körperlich wie geistlich,
und wir brauchten einen, der uns den Weg hin zu Gott zeigte.
Nach Jahren voller Enttäuschungen und Kampf
konnten die meisten nicht mehr hoffen.
Doch Jesus schien Hoffnung anzubieten, wo immer er hinkam.
Wer - wer ist das?
Ein junger Mann. Der einzige Sohn einer Witwe.
Steh auf, Junge!
Wir haben einen großen Propheten unter uns!
Gott ist gekommen, um uns zu retten!
Glücklich seid ihr Armen, denn ihr werdet Gottes Reich besitzen.
Glücklich seid ihr, die ihr jetzt hungern müsst, denn Gott wird euren Hunger stillen.
Glücklich seid ihr, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Glücklich seid ihr, wenn euch die Menschen hassen und aus ihrer Gemeinschaft ausschließen,
wenn sie euch beschimpfen um des Menschensohnes willen.
Dann freut euch! Ja, ihr könnt jubeln,
denn im Himmel werdet ihr dafür belohnt werden.
So, wie es euch ergeht, ist es schon den Propheten ergangen.
Siebzehn, achtzehn, neunzehn, zwanzig.
Mehr hab ich nicht.
„Mehr hab ich nicht," was soll das heißen?
Doch wehe euch, ihr Reichen! Ihr habt euer Glück schon auf Erden genossen.
Er will nicht reich sein? Er muß verrückt sein!
Ich sage dir, weh euch, die ihr jetzt lacht, denn ihr werdet klagen und weinen.
Und wehe euch, wenn euch alle Menschen loben.
Ebenso haben es ihre Väter mit den falschen Propheten gemacht.
Aber ich sage euch, die ihr mir zuhört,
liebt eure Feinde.
Tut denen Gutes, die euch hassen.
Segnet die, die euch Böses wünschen.
Betet für die, die euch beleidigen.
Dem, der dich auf die Wange schlägt,
halt auch die andere Wange hin.
Und dem, der dir den Mantel wegnimmt, dem lass auch das Hemd.
Gib jedem, der dich bittet.
Und nimmt dir jemand etwas weg, dann verlang es nicht zurück.
Was ihr von anderen erwartet, tut auch ihnen.
Wenn ihr nur die liebt, von denen ihr geliebt werdet, welchen Dank erwartet ihr dafür?
Auch die Sünder lieben die, von denen sie geliebt werden.
Und wenn ihr nur denen Gutes tut, die euch Gutes tun,
welchen Dank erwartet ihr dafür?
Das tun auch die Sünder.
Wie kann er sie berühren?
Wie kann er mit ihr sprechen? Ekelhaft!
Nein, liebt eure Feinde. Tut Gutes, wo ihr könnt und leiht, wo ihr nichts dafür erhofft.
Groß wird euer Lohn dafür sein,
und ihr werdet Söhne des Allerhöchsten sein.
Denn auch er ist gut gegen die Undankbaren und Bösen.
Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.
Rette uns, Jesus!
Richtet nicht, dann werdet auch ihr nicht gerichtet.
Verurteilt nicht, dann werdet auch ihr nicht verurteilt.
Vergebt, so wird euch vergeben.
Führe uns auf deinem Weg, oh Herr.
Gebt und euch wird gegeben werden.
Denn nach dem Maß, mit dem ihr zuteilt, wird euch zugeteilt.
Kann ein Blinder einen Blinden führen? Werden sie nicht beide in den Abgrund stürzen?
Warum siehst du die Splitter in deines Bruders Auge
und den Balken in deinem Auge siehst du nicht?
Führe uns, Meister. Wir brauchen dich jetzt, Herr.
Selig ist die Mutter, die dich geboren und genährt hat.
Selig sind vielmehr die, die Gottes Wort hören und befolgen.
Jesus erklärte, dass Gott sogar schlimmste Sünder nicht als Feinde vernichten,
sondern wie verlorene Schafe wieder zu seiner Herde führen will.
Halbjuden mit fremder Tradition waren uns ein Greuel.
Wir ahnten nicht, dass diese Liebe und Achtung auch denen gelten sollte,
die wir Jahrhunderte lang verachtet hatten,
bis Jesus durch Samarien zog.
Warum wenden sich alle von ihr ab?
Sie ist Samariterin. Das reicht doch wohl.
Kommt. Wir wollen Essen kaufen und den Rabbi nicht warten lassen.
Gibst du mir zu trinken?
Du bist Jude. Ich aber bin eine Samariterin. Wie kannst du mich so etwas fragen?
Wenn du wüsstest, was Gott anbietet, und wer dich hier nach etwas zu trinken fragt,
würdest du ihn bitten, und er gäbe dir Wasser des Lebens.
Herr, du hast nichts zum Schöpfen und der Brunnen ist tief.
Wie willst du es bekommen?
Es war unser Urahn Jakob, der gab uns den Brunnen.
Er, seine Kinder und Herden tranken daraus.
Du willst doch wohl nicht mehr sein als Jakob, oder?
Jeder, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder durstig.
Aber wer auch immer Wasser trinkt von mir, wird niemals wieder durstig sein.
Das Wasser, das ich gebe, wird in ihm zur Quelle, die ewiges Leben spendet.
Herr, gib mir dies Wasser, damit ich nie wieder Durst bekomme,
und nie wieder herkommen und Wasser schöpfen muss.
Geh und hol deinen Mann und komm dann zurück.
Ich - ich hab keinen Ehemann.
Es stimmt, dass Du keinen Ehemann hast.
Mit fünfen warst du verheiratet,
und der, mit dem du jetzt lebst, ist eigentlich nicht dein Mann.
Du hast die Wahrheit gesagt.
Ich sehe, du bist ein Prophet, Herr.
Meine Vorfahren verehrten Gott auf diesem Berg.
Aber ihr Juden sagt, Jerusalem sei nun mal der richtige Ort, Gott anzubeten.
Glaub mir, Frau, es wird eine Zeit kommen da werdet ihr den Vater weder
hier noch in Jerusalem anbeten.
Ihr Samariter wisst ja gar nicht, wen ihr anbetet.
Doch die Zeit kommt und sie ist schon da,
in der die Menschen den Vater überall anbeten werden,
weil sie von seinem Geist und seiner Wahrheit erfüllt sind.
Gott ist Geist,
und nur durch die Kraft seines Geistes kann man ihn so anbeten, wie er tatsächlich ist.
Das ist doch die Frau.
Warum redet er denn mit ihr? Ob er weiß, wer sie ist?
Ich weiß, der Messias wird kommen.
Und wenn er da ist, wird er uns alles erklären.
Ich bin es.
Kommt, und ich zeige euch den, der alles weiß, was ich je getan habe. Kommt!
Ob er der Messias ist?
Der Messias? Der Messias?
Der Verheißene, meinst du? Nein, ich glaub´nicht.
Kommt - und seht. Kommt.
Jesus, hier, iss doch was!
Ich habe Speise, von der ihr nichts wisst.
Hat ihm jemand Essen gebracht?
Ich lebe davon, dass ich Gottes Willen erfülle,
und sein Werk zu Ende führe.
Die Ernte ist reif. Sie kann eingebracht werden.
Seht, wie viele da kommen!
Gilt die Gute Nachricht auch für Samariter?
Die Einwohner kamen zu Jesus und baten ihn zu bleiben und sie zu lehren.
Wir blieben zwei Tage. Viele Samariter glaubten an ihn.
Bittet, dann wird euch gegeben. Sucht und ihr werdet finden.
Klopft an, dann wird euch geöffnet, denn wer bittet, der empfängt.
Wer sucht, der wird finden! Und die Tür wird geöffnet jedem, der anklopft.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet?
Oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet.
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist,
wieviel mehr wird der Vater im Himmel
den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.
Ich sage euch, macht euch keine Sorgen um euren Lebensunterhalt,
um Essen, Gesundheit und Kleidung.
Das Leben ist mehr als Essen und Trinken und der Körper ist mehr als die Kleidung.
Seht euch die Raben an.
Sie säen und sie ernten nicht, haben keinen Speicher und keine Scheune, aber Gott versorgt sie doch!
Ihr aber seid viel mehr wert als die Vögel! Viel mehr.
Wer von euch kann mit all seiner Sorge sein Leben auch nur um eine kleine Zeitspanne verlängern?
Wenn ihr nicht einmal etwas so Geringes könnt, warum sorgt ihr euch um das übrige?
Seht euch die Lilien an, wie sie wachsen. Sie arbeiten und sie spinnen nicht.
Doch selbst Salomo in all seiner Pracht war nicht gekleidet wie eine von ihnen.
Wenn Gott sogar das Gras, das morgen ins Feuer geworfen wird, so schön wachsen lässt,
wird er sich dann nicht erst recht um euch kümmern?
Stärke unseren Glauben.
Wäre euer Glaube nur so groß wie ein Senfkorn, könntet ihr zu dem Maulbeerbaum sagen:
Heb' dich samt Wurzeln aus dem Boden und verpflanz' dich ins Meer! Er würde gehorchen.
Es ist unvermeidlich, dass Verführungen kommen, aber wehe dem, der sie verschuldet.
Es wäre besser für ihn, man würde ihn mit einem Mühlstein um den Hals
ins Meer werfen, als dass er eines von diesen Kleinen zum Bösen verführt.
Wem ist das Reich Gottes ähnlich?
Es ist so wie ein Senfkorn,
das ein Mann in seinem Garten in die Erde steckt.
Es wächst und wird zu einem Baum,
und die Vögel des Himmels nisten in seinen Zweigen.
Ich verstehe nicht, was er sagen will.
Warum isst und trinkst du denn mit Zöllnern und anderen Sündern?
Sündern?
Die Gesunden brauchen ja keinen Arzt, wohl aber die Kranken.
Ich bin nicht gekommen, Gerechte zur Umkehr zu rufen, aber die Sünder.
Er kommt, er kommt, da ist er.
Jesus! Jesus!
Ich bitte dich, rette meine einzige Tochter. Herr, hab' Mitleid.
Sie ist erst zwölf Jahre alt und todkrank.
Bitte, komm mit mir. Jesus!
Wenn ich nur sein Kleid berühre, werde ich gesund.
Jairus, es tut mir leid. Komm mit heim. Komm mit.
Jesus! Deine Tochter ist gestorben.
Bemühe den Meister nicht länger.
Sei ohne Furcht. Glaube nur, dann wird sie gerettet.
Wer war das?
Jemand hat mich berührt. Ich habe gespürt, wie Kraft von mir ausging.
Ich war´s, die dich berührte.
Ich hatte zwölf Jahre lang schreckliche Blutungen.
Ich hab alles, was ich hatte, für Ärzte ausgegeben. Vergeblich.
Aber sowie ich dein Kleid berührte,
wurde ich gesund.
Tochter,
dein Glaube hat dich geheilt.
Geh in Frieden.
Danke.
Er nennt sie "Tochter"?
Ja, eine Frau, die nach dem Gesetz schon zwölf Jahre lang unrein war.
Er sah ihre Schande und gab ihr die Ehre zurück.
Ich weiß nicht. Was bringt uns größeres Heil?
Die Macht von Jesus oder sein Mitleid.
Ihr braucht nicht zu weinen. Sie ist nicht gestorben, sie schläft nur.
Mädchen!
Steh auf!
Gebt ihr etwas zu essen.
Sagt keinem, was hier geschehen ist.
Seht, sie lebt. Die Tochter des Herrn.
Jesus hat sie auferweckt.
Gott sei gelobt! Ja, sie lebt!
Jeder sprach von den erstaunlichen Wundern.
Und immer mehr Menschen folgten Jesus nach.
Meister,
schick die Menschen weg, damit sie in die umliegenden Dörfer und Gehöfte gehen können
und Unterkunft und etwas zu essen bekommen.
Dies ist ein abgelegener Ort.
Gebt ihr ihnen etwas zu essen.
Aber wir haben doch nur fünf Brote und nur zwei Fische.
Gesegnet seist du, oh Herr, unser Gott, König der Welt,
der Brot aus der Erde hervorbringt.
Das ist ein Wunder! Unglaublich!
Wir aßen uns satt und als wir auflasen, was übrig war,
füllten wir damit zwölf Körbe!
Dieses erstaunliche Wunder zeigte, welchen Segen uns Jesus bringt
und dass wir ihm folgen sollten.
Der Himmel verkündet es, Gott ist groß.
Ein Tag erzählt es dem anderen Tag.
Will einer von euch mir nachfolgen?
Ich will Dir nachfolgen, Herr.
Zuvor aber lass mich von meiner Familie Abschied nehmen.
Keiner, der die Hand an den Pflug gelegt hat und zurückblickt,
taugt für das Reich Gottes.
Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst,
nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach.
Denn wer sein Leben retten will, wird es verlieren.
Wer aber sein Leben um meinetwillen verliert, wird es retten.
Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber sich selbst verliert?
Denn wer sich meiner schämt und meiner Lehren,
dessen wird sich der Menschensohn schämen, wenn er in seiner Hoheit wiederkommt
und der Hoheit des Vaters und der heiligen Engel.
Ich sage euch,
einige hier werden den Tod nicht erleiden, bis sie das Reich Gottes erblickt haben.
Nichts bleibt verborgen....
...vor ihm.
Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn euer Vater hat beschlossen, euch das Reich zu geben.
Verkauft euren Besitz und gebt das Geld den Armen,
macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz im Himmel,
der nie abnimmt.
Wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst.
Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.
Frau,
du bist von deinen Leiden erlöst.
Seht, sie ist geheilt!
Das ist ein Wunder! Seht! Seht! Sie ist geheilt! Kommt, schaut selbst!
Ein weiteres Wunder!
Ge..ge..ge..gelobt sei der Herr.
Achtzehn Jahre war ich krank. Gott beschütze dich, Rabbi.
Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Also kommt an diesen Tagen,
um euch heilen zu lassen. Aber kommt nicht am Sabbat.
Was seid ihr für Heuchler.
Jeder von euch bindet seinen Ochsen oder
Esel am Sabbat von der Krippe los und führt ihn zur Tränke.
Hier ist eine Tochter Abrahams,
die Satan seit achtzehn Jahren gebunden hält.
Sollte sie am Sabbat nicht befreit werden?
Die vielen Anhänger von Jesus riefen die Römer und unsere religiösen Führer auf den Plan.
Ich hörte, dass er von vielen schon König genannt wird.
Ein König? Ein König der Bettler, Huren und Diebe.
Wir kennen solche wie ihn.
Sie kommen, predigen eine Weile und gehen. Sie sind schnell vergessen.
Sei nicht blind. Er gewinnt täglich mehr Anhänger.
Und das Volk bewundert ihn.
Und denkt, er sei ein König.
Hört gut zu, ich möchte euch warnen.
Wenn dieser Mann noch weiter den Frieden gefährdet,
mache ich euch verantwortlich.
Er mag Recht haben.
Es wird Zeit, mit dem Galiläer zu reden.
Es ist nur ein geringes Opfer.
Nur zwei kleine Münzen.
Hast du nicht mehr zu geben?
Ich sage euch, dass diese arme Witwe mehr gegeben hat als alle anderen.
Denn sie alle haben nur etwas von ihrem Überfluss geopfert.
Diese Frau aber, die kaum etwas zum Leben hat, sie hat ihren ganzen Lebensunterhalt hergegeben.
Sag uns, mit welchem Recht tust du das alles?
Wer gab dir die Vollmacht?
Auch ich will euch eine Frage stellen.
Sagt mir: Stammte das Recht des Johannes zu taufen von Gott oder von den Menschen?
Wir wissen nicht, woher es gekommen ist.
Dann werde ich auch nicht sagen, mit welchem Recht ich das alles tue.
Die Gegner von Jesus erkannten seine Liebe nicht.
Sie suchten nur nach einem Vorwand, ihn anzuklagen.
Sünderin!
Ehebrecherin! Ehebrecherin! Hure! Hure! Ehebrecherin!
Rabbi, diese Frau wurde auf frischer Tat ertappt, wie sie Ehebruch beging.
Im Gesetz befiehlt Mose, eine solche Frau zu steinigen.
Ja! Steinigt sie! Hure! Steinigt sie! Steinigt sie! Hure! Steinigt sie!
Was sagst denn du dazu?
Rabbi, wir haben dazu die Aussage zweier Zeugen.
Was machen wir also mit ihr?
Wo ist der Mann?
Dem Gesetz nach wird er ebenso verurteilt.
Wer von euch noch niemals gesündigt hat, der werfe den ersten Stein auf sie.
Nun Frau, wo sind sie?
Ist keiner mehr da, dich zu richten?
Keiner, Herr.
Dann verurteile auch ich dich nicht.
Geh, aber sündige nun nicht mehr.
Bitte nimm mich auf den Arm. Ich kann Jesus nicht sehen!
Auf meine Schultern! Kannst du ihn jetzt sehen?
Jetzt sehe ich ihn.
Er trotzt dem Gesetz... Ein Sämann ging auf´s Feld.
...er bricht den Sabbat...
Ein Teil der Körner fiel auf den Weg und wurde zertreten.
Ein Teil der Körner fiel auf den Weg und wurde zertreten. ...und ist mit Sündern zusammen.
Ja. Wenn wir ihm nicht Einhalt gebieten, wird bald jeder an ihn glauben.
Und dann werden die Römer unseren Tempel zerstören.
Ein paar fielen auf guten Grund.
Sie stellten Jesus Fallen und wollten ihn isolieren - vergeblich.
Also beschlossen sie zu verhindern, dass er sich als Messias darstellte.
Sie suchten einen Verräter und sie fanden ihn.
Jesus ging mit seinen Jüngern oft zum Ölberg, um dort zu beten.
Diesmal war er sehr besorgt.
Wie könnt ihr schlafen?
Steht auf und betet, dass ihr nicht in Versuchung geratet.
Judas.
Mit einem Kuss verrätst du den Menschensohn?
Herr, sollen wir mit dem Schwert dreinschlagen?
Schnell, nehmt ihn fest. Hört auf damit!
Wie gegen einen Räuber seid ihr mit Schwertern und Knüppeln ausgezogen.
Tag für Tag war ich bei euch im Tempel und ihr habt nicht versucht, mich festzunehmen.
Aber das hier ist eure Stunde, weil die Finsternis jetzt die Macht hat.
Nehmt ihn fest!
Sein Freund hat ihn verraten?
Wirklich einer der Jünger?
Einer von uns. Wir haben ihm alle vertraut.
Bewacht ihn gut.
Die Wachen verhöhnten und schlugen ihn.
Rate, wer dich geschlagen hat.
Prophezeie! Wer wird dich jetzt schlagen?
Hört auf. Hört auf, hab' ich gesagt!
Bringt ihn vor den Hohen Rat.
Sag uns, sag uns, bist du der Messias?
Auch, wenn ich es euch sage, ihr glaubt mir ja doch nicht.
Und wenn ich euch etwas frage, antwortet ihr mir nicht.
Aber von nun an wird der Menschensohn zur Rechten des allmächtigen Gottes sitzen.
Du bist also der Sohn Gottes?
Ihr sagt es, ich bin es.
Das ist Gotteslästerung!
Was brauchen wir denn da noch mehr Zeugen? Wer gibt ihm das Recht, das zu sagen!
Ihr habt die Lästerung gehört!
Wir haben es aus seinem eigenen Mund gehört. Er ist schuldig und er verdient den Tod.
Wir bringen ihn zu Pilatus.
Ja. Ja, fort mit ihm.
So kam er zum römischen Statthalter Pontius Pilatus.
Pilatus war ein rücksichtsloser Politiker, verantwortlich für die Kreuzigung Tausender.
Was wollt ihr denn von mir zu dieser frühen Stunde?!
Wir wissen, dass dieser Mann unser Volk verführt.
Er hat auf dem Markt einen Aufstand verursacht.
Wir befanden ihn für schuldig.
Er hält das Volk davon ab, dem Kaiser Steuern zu zahlen,
und behauptet, er sei der Messias und König.
Ein König? Sag, bist du der König der Juden?
Du sagst es.
Wir haben nur einen König, den Kaiser!
Wir haben ein Gesetz, und danach muss er sterben, denn er gibt sich als Sohn Gottes aus.
Dieser Mann hat nichts getan, was den Tod verdient.
Daher will ich ihn nur geißeln lassen und dann freigeben.
Wenn du ihn frei gibst, bist du kein Freund des römischen Kaisers.
Kreuzige ihn! Ja, kreuzige ihn!
Du und du, geißelt ihn.
Jeder, der sich als König ausgibt, ist ein Aufrührer gegen den Kaiser.
Worauf wartest du, Pilatus?
Weg mit ihm! Töte ihn! Kreuzige ihn!
Er hat nichts verbrochen.
Lass ihn frei, er ist der Messias! Gotteslästerer! Tötet ihn.
Er hat doch nichts verbrochen! Warum quält er ihn so?
Lass ihn frei!
Kreuzige ihn!
Kreuzige ihn! Kreuzige ihn!
Zurück! Aus dem Weg!
Zurück mit dir!
Aus dem Weg! Zurück!
Rührt ihn nicht an!
Weg mit dir! Zurück!
Zurück, hab ich gesagt!
Macht Platz! Weg da!
Du, mach, dass du wegkommst! Weg hab ich gesagt!
Steh auf!
Du, wie heißt du? Simon aus Zyrene, Herr.
Nimm das Kreuz auf!
Schneid' die Seile durch.
Du, trag den Balken.
Los, weiter!
Zurück!
Zurück!
Lass ihn in Ruhe!
Zurück! Aus dem Weg!
Wir weinen über dich, Herr, wir weinen. Trink das.Trink.
Wir weinen um dich, Herr.
Ihr Frauen von Jerusalem, weint nicht über mich.
Weint über euch und über eure Kinder.
Denn wenn solche Dinge geschehen, wenn das Holz grün ist,
was wird dann erst mit dem dürren werden?
Gott steh' dir bei. Wir werden für dich beten.
Hoch damit!
Vergib ihnen, Vater, denn sie wissen nicht, was sie tun.
Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen.
Ja, rette dich selbst! Du bist doch der Messias! Komm herunter vom Kreuz.
Lass uns doch eins deiner Wunder sehen.
Verflucht ist, wer am Holze hängt, verflucht von Gott.
Schmerz, scharf wie ein Schwert, wird mir durchs Herz gehen.
Und Schmerz, scharf wie ein Schwert, wird dir durchs Herz gehen.
Aber warum nur?
Bist du nicht der Messias?
Hilf dir selbst und..und uns.
Nicht einmal du fürchtest Gott?
Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Aber er hat nichts Unrechtes getan.
Denk' an mich, Jesus, wenn du in dein Reich kommst.
Ich verspreche dir,
heute noch wirst du im Paradies sein - mit mir.
Mittags hatte sich der Himmel für drei Stunden verdunkelt.
Vater,
in deine Hände
lege ich meinen
meinen Geist.
Gepriesen sei Gott. Das war wirklich ein gerechter Mensch.
Im Hohen Rat gab es einen gerechten Mann:
Josef aus der Stadt Arimathäa.
Er hatte sich nicht an der Verurteilung von Jesus beteiligt.
Von Pilatus erhielt er die Erlaubnis, den Leichnam von Jesus
vor Anbruch des Sabbats in ein nahegelegenes Grab zu bringen.
Vergib uns. Wir folgen dem Leichnam unseres Herrn.
Seid willkommen. Doch kommt. Schon bald beginnt der Sabbat.
Warum haben sie ihn getötet?
Wie kann Gott das zulassen? Jesus kam doch von ihm.
All das fragte ich mich auch.
Jesus hatte Macht über böse Geister. Selbst die Toten hörten auf ihn.
Wieso hatte er das nicht verhindert?
Drei Jahre war ich ihm gefolgt, in der Hoffnung, dass er der versprochene Messias wäre.
Aber jetzt war er fort. Was sollte ich jetzt tun?
Das ist eine traurige Geschichte...
...aber mit so herrlichem Ausgang.
Früh am Sonntagmorgen, dem dritten Tag nach der Kreuzigung von Jesus,
gingen wir zurück zum Grab. Wir hatten Kräuter dabei, um ihn zu salben.
Der Stein ist weg. Er ist weggerollt.
Petrus, Jakobus, Johannes, hört!
Der Stein war weggerollt!
Wir gingen rein, aber der Körper von Jesus war nicht da!
Sie haben ihn aus dem Grab gestohlen.
Und wir wissen nicht, wohin er gebracht wurde.
Der Leichnam unseres Herrn war verschwunden?
Geht doch hin und seht selbst.
Nachdem er das Grab untersucht hatte, ging Petrus zurück zu den anderen.
Ich aber blieb beim Grab. Ich war vollkommen durcheinander und weinte.
Bestimmt haben ihn Soldaten geholt,
oder Pharisäer.
Und so all unsere Hoffnung vernichtet.
Hätten sie uns doch wenigstens seinen Leib gelassen!
Warum weinst du so, Frau?
Sie haben meinen Herrn geraubt und ich weiß nicht, wohin sie ihn gebracht haben.
Warum weinst du, Frau? Und wen suchst du?
Sag mir, hast du ihn weggenommen,
dann sag mir doch, wo er ist, damit ich ihn holen kann.
Maria.
Jesus!
Rühr mich nicht an, denn ich bin noch nicht zum Vater aufgefahren.
Oh, dass du lebst, Herr!
Geh und erzähl es meinen Brüdern.
Du hast uns nicht vergessen. Gott hat uns nicht verlassen.
Sag´s ihnen.
Ich habe den Herrn gesehn!
Ich habe den Messias gesehen!
Er ist wieder da und lebt?
Ja!
Wie das?
Der Tod konnte ihn nicht halten!
Warum musste er dann erst sterben?
Um den Tod zu besiegen.
Oh, ich konnte es seinerzeit auch nicht verstehen,
aber Jesus war uns danach mehrere Male erschienen
und erklärte es uns.
Jahrhunderte vor Jesus,
sagten die Propheten schon voraus, dass der versprochene Messias leiden muss.
Jesaja schrieb: Wegen unserer Schuld,
wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen.
Die Strafe für unsere Schuld traf ihn
und wir sind gerettet.
Mose sagte:
"Verflucht von Gott ist jeder, der am Holze hängt."
Als Jesus am Kreuz starb, nahm er unseren Fluch
von Sünde und Tod - auch meinen - auf sich.
Durch seinen Opfertod und seine Auferstehung,
sind wir aus den Klauen des Bösen befreit,
der Macht der Dunkelheit entrissen und von Furcht und Schande erlöst.
Diesen Segen hatte Gott gemeint, als er Abraham versprach,
dass durch seine Nachkommen alle Menschen gesegnet würden, weißt du.
Alle Menschen?
Auch wir Frauen?
Jesus nannte mich eine Tochter Abrahams.
Auch du bist eine geliebte Tochter, eine Tochter, die er segnen möchte,
wie die Frau, die er heilte von jahrelanger Blutung,
oder wie mich.
Keiner muss mehr in Furcht oder Schande leben.
Wir sind nicht länger unbeachtet, wir sind geliebt.
Jesus sagte über sich:
Der Geist des Herrn ruht auf mir, denn er hat mich gesandt,
damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe,
den Gefangenen soll ich die Freiheit verkünden,
den Blinden sagen, dass sie sehen werden.
Den Unterdrückten soll ich die Freiheit bringen,
und das Jahr ansagen, in dem
Gott sein Volk retten will.
Jesus berührte die Menschen, selbst schwer von Krankheit gezeichnete Frauen,
die doch als unrein galten. Und er heilte sie.
Er lehrte Kinder, Männer und Frauen, Reiche und Arme,
die Gerechten und die Sünder.
Er sprach ihnen Würde zu
und zeigte ihnen sein Mitgefühl.
Er heilte viele Menschen,
und er trieb Dämonen aus und befreite Männer, Frauen und Kinder aus Satans Bindungen.
All das bewies seine Vollmacht über böse und alle Geister überhaupt.
Jesus weckte Töchter und Söhne vom Tod auf
und zeigte damit seine Macht selbst über den Tod.
Satan hielt sich schon für den Sieger,
als Jesus gekreuzigt wurde. Aber Jesus stand vom Tod auf
und triumphierte über die Mächte des Bösen und des Todes.
Er ist also der Messias?
Nur der echte Messias, der vom allmächtigen Gott kommt,
kann solche Wunder tun wie Jesus.
Nur jemand, der so mit uns fühlt
der so mächtig und verlässlich ist wie Jesus
verdient unser Vertrauen
und unsere Hingabe.
Gott erschuf die Welt, er machte Mann und Frau.
Sein Plan war, dass sie voller Freude
in seiner Gegenwart leben sollten.
Die Menschen haben ihm nicht vertraut und sein Gebot missachtet.
Diese schändliche Tat hat uns von Gott getrennt
und auch die innige Beziehung zwischen Mann und Frau getrübt.
Und wir leben auch nicht gehorsamer.
Die Bibel sagt:"Da ist keiner ohne Sünde, auch nicht einer."
Und die Folgen der Sünde sind Tod und Trennung von Gott.
Aber Gott hielt unsere Trennung von ihm und seiner Liebe nicht aus.
Unser Leben voll Schande und Furcht.
So, wie statt Abrahams Sohn der Widder sterben musste,
sandte Gott Jesus, um an unserer Stelle zu sterben.
Jesu Leben, Tod und Auferstehung heilen die Beziehung zwischen Gott
und allen, die umkehren und ihm folgen.
Diese tiefe Beziehung zum Allmächtigen
hört selbst mit dem Tod nicht auf.
Der Verbrecher am Kreuz neben Jesus glaubte an ihn.
Und Jesus versprach ihm:
"Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein."
Wer Jesus vertraut, wird der ewigen Bestrafung entgehen
und für immer mit Gott leben.
Wie?
Indem du ihm vertraust und ihm nachfolgst.
Nur, wird er auch mich annehmen?
Er nahm Maria und mich an.
Wie geht das?
Vertraue ihm. Bitte ihn.
Rede mit ihm.
"Gott, mein Vater im Himmel, du bist heilig und gerecht.
Danke, dass du mich liebst. Ich habe gesündigt.
Danke, dass du den versprochenen Messias Jesus gesandt hast,
um den Fluch von Schande und Schuld zu zerstören.
Danke, dass Jesus für mich starb.
Ich möchte meinem Retter nachfolgen.
Danke, dass du mir vergibst und mich annimmst.
Amen.
Amen.
Amen.
Danke. Danke.
Jesus sagt: "Meine Schafe hören meine Stimme.
Ich kenne sie, und sie folgen mir."
Er kennt dich, Rivka, und er liebt dich.
Das hier ist der Anfang einer ewigen Beziehung, die wächst,
je mehr wir ihn wirklich kennen und ihm vertrauen.
Wir wachsen, wenn wir seinem Wort gehorchen,
wenn wir glaubend zu ihm beten
und Gemeinschaft haben mit denen, die ihm folgen.
Wir erzählen auch anderen von ihm,
weil doch Jesus sagte:
Der Herr segne und bewahre euch.
Mir ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.
Darum geht zu allen Völkern und macht alle Menschen zu meinen Jüngern;
tauft sie auf den Namen des Vaters
und des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.
Seid gewiss: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Amen.