2 von 3Neue Anfänge (Episode 3) · 3 Kapitel

3.2 Hat Jesus Wunder gewirkt?

In den Evangelien wird mehrfach von den Wundern berichtet, die Jesus vollbracht hat. Das ist ein Blick in eine Zukunft ohne Tränen und Leid.

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Transkript

German, Standard (Deutsche)
Ich mochte Zaubertricks schon immer. Ich wollte immer derjenige sein, der das Kaninchen aus dem Hut zieht, der die Münze hinter dem Ohr hervorholt und den Ball verschwinden lässt. Aber ich bin einfach kein guter Zauberer. Ich werde immer neidisch auf die Menschen sein, die diesen einen coolen Partytrick beherrschen. Die Leute haben Jesus oft vorgeworfen, auch so zu sein. Jesus hat aber nie Wunder getan, um anschließend ein billiges Lachen zu ernten oder um die Leute zu beeindrucken. Alles, was Jesu auf der Erde tat, sollte zeigen, wie das Leben sein soll oder besser: Wie es einmal sein wird. Leute sollten sehen können, also ließ Jesus sie sehen. Leute sollten keine Einschränkungen haben, also half Jesus ihnen auf die Beine. Selbst wenn seine Kritiker ein Wunder verlangten, lehnte er ab. Jesus interessierte sich mehr dafür, das Wunder der Vergebung zu teilen. Er sagte zu einem gelähmten Mann, bevor er ihn heilte, dass seine Sünden vergeben seien. Die religiösen Anführer in dieser Zeit waren so wütend, dass sie Jesus töten wollten. Sie glaubten nämlich, dass nur Gott Sünden vergeben kann. Sie verstanden nicht, worum es ging. Jesus war die Verkörperung Gottes und lebte Liebe, Akzeptanz und Vergebung. Das ist genau das, was wir am meisten brauchen. Aber sie dachten, dass Jesus nur ein Typ mit ein paar Zaubertricks war. Es gab viele Menschen, die von Jesus nicht geheilt wurden und noch weniger sind von den Toten auferstanden, wie die Tochter des Jairus, unser Freund Lazarus und der Sohn einer Witwe. Bei Jairus war es wirklich ein hoffnungsloser Fall. Er war ein jüdischer Anführer, dessen Tochter an der Schwelle des Todes stand. Er wandte sich hilfesuchend an Jesus, hatte aber keine Hoffnung mehr. Die Bibel beschreibt die Szene, in der Familie und Freunde über den Verlust dieses jungen Mädchens weinen. Als Jesus sich dem Haus näherte, rannte der Diener von Jairus heraus und sagte traurig: “Bemüh den Meister nicht länger“, da man sowieso nichts mehr tun könne. Jesus stellt die ganze Situation auf den Kopf. Er bringt Frieden und Ruhe in die chaotische Szene. Er nimmt die kalte Hand des toten Mädchens und spricht es an, als hätte gerade der Wecker geklingelt. “Mädchen, steh auf!” Jesu Worte ergaben keinen Sinn für die Leute. Jeder wusste, dass das Mädchen tot war. Alle waren geschockt, als es plötzlich aufstand. Die Trauer verwandelte sich in Lachen und Gesang. Aus der Enttäuschung von Jairus wurde Freude. Bei Lazarus, dem Freund von Jesus, kam Jesus zu dem Grab, in dem sein Freund lag. Wieder fließen Tränen, doch hier sind es die Tränen von Jesus. Betroffen von Leid und Trauer nimmt Jesus Anteil am Schmerz der Leute. Jesus hasst Schmerz und Leid genau wie wir. Und deshalb ist die Auferstehung so beeindruckend. Jesus war bereit, einen hohen Preis zu zahlen, damit Schmerz und Leid nicht das Ende bedeuten. Und um dem Tod den Stachel zu ziehen. Ich kann all unserem Leid nur Sinn abgewinnen, weil ich die Hoffnung habe, dass Jesus das letzte Wort hat. Wir erleben vielleicht nicht das, was Jairus’ Tochter erlebte oder was Lazarus erlebte, aber diese Geschichten zeigen uns doch, wie das Leben mit Jesus am Ende sein wird. Keine Tränen mehr, keine Schmerzen, kein Leid mehr. Es gibt noch etwas, das mich an der Auferstehung fasziniert. Heute spreche ich darüber. Hier in Irland. Über 2000 Jahre nachdem Jesus auf der Erde lebte. Und über 5000 Kilometer entfernt von dem Ort, wo er wohnte. Diese Botschaft verbreitete sich, weil es sich lohnt, dafür zu sterben. Aus der Geschichte wissen wir, dass die meisten Jünger getötet wurden, weil sie die Wahrheit der Auferstehung verkündeten. Und der Apostel Paulus, der die meiste Zeit später wegen seines Glaubens im Gefängnis saß, sagte: Ich betrachte es ausnahmslos als Nachteil. Dahinter steht die überwältigende Erkenntnis, dass Jesus Christus mein Herr ist! Verglichen mit ihm ist alles andere wertlos geworden, Ja, in meinen Augen ist es nichts als Dreck! Mein Gewinn ist Christus. - Paulus erklärte seinen Zuhörern, dass die Realität der Auferstehung Jesu sein Leben verändert hatte. Ich habe gelernt, mich in jeder Lage zurecht zu finden, ob ich nun satt bin oder hungrig, ob ich im Überfluss lebe oder Entbehrungen[A1] ertrage. Ich vermag alles durch Christus, der mir Kraft gibt. Was auch immer du durchmachen musst, was auch immer du fühlst – Jesus hat es durchgemacht. Jesus kennt diese Gefühle und Jesus hat darüber gesiegt. Weil es die Auferstehung gibt, wird nichts, was wir ertragen, ewig dauern. Das ist die Kraft der Auferstehung. [A1]I wouldn't change the wording here. When you have to read subtitles while listening, you want to grasp the meaning very fast, so it's better to use words that are familiar ("Not leiden" is used way more than "Entbehrungen ertragen")
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