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3.1 War die Auferstehung Jesu eine Fake News?
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3.1 War die Auferstehung Jesu eine Fake News?
Die Auferstehung wurde im Laufe der Geschichte immer wieder angezweifelt. Können wir darauf vertrauen, dass die Auferstehung stattgefunden hat? In dieser Folge werden die Fakten untersucht.
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German, Standard (Deutsche)
Vor über 50 Jahren, am 20. Juli 1969, geschah etwas Unglaubliches.
Die Menschheit machte einen großen Sprung ins Ungewisse.
Neil Armstrong und seine fröhliche Truppe, einer davon ein Ire,
waren dorthin gegangen, wo vorher noch niemand gewesen war.
Zum Mond.
Oder doch nicht?
Obwohl es Videoaufnahmen und die Aussagen der Astronauten gibt,
zweifeln manche Menschen die Mondlandung an.
Sie geben sich große Mühe, um zu zeigen, dass
die Videos auf Youtube alle gefälscht sind.
Sie glauben, dass alle Aufnahmen in einem Studio gedreht wurden.
Es sollte aussehen und sich anfühlen wie auf dem Mond.
Ich selbst glaube, dass die Mondlandung echt war.
Aber ist es nicht interessant, dass
so viele wichtige Ereignisse auf der Welt gerne mal für Fake News gehalten werden?
Das wichtigste Ereignis in der Geschichte des Christentums ist die Auferstehung.
Jesu Auferweckung von den Toten.
Wie bei der Mondlandung glauben viele nicht daran.
Doch wie einer der Autoren der Bibel, der Apostel Paulus, schreibt,
ist die Auferstehung die Angel, an der der christliche Glaube hängt.
Paulus sagte: “ Wenn es keine Auferstehung der Toten gibt, ist auch Christus noch tot.
Und wenn er immer noch tot ist, ist all unser Predigen sinnlos
und euer Vertrauen in Gott leer, wertlos, hoffnungslos.”
Was für eine Aussage.
Aber das ist die Realität.
Entweder ist Jesus der, der er sagt,
der Sohn Gottes, der den Tod durch die Auferstehung besiegte,
oder er ist die größte Fake News-Story aller Zeiten.
Einerseits ist mir sehr bewusst, wie unglaublich verrückt das klingt.
Dass Menschen wieder auferstehen, kommt ein bisschen unerwartet
In den letzten 2’000 Jahren
haben manche vermutet, dass die Jünger den Leichnam von Jesus gestohlen haben,
um ihn dann zu verstecken. Sie behaupteten, es sei „Fake News“.
Andere sagen, die römischen Behörden hätten die Leiche entsorgt.
Aber keine dieser Behauptungen konnte jemals belegt werden.
Fakt ist, dass die Behörden den Leichnam von Jesus nie vorweisen konnten.
Und der Gedanke, dass die Jünger weiter über eine
vorgetäuschte Auferstehung sprachen und verfolgt, gefoltert
und für diese Lüge getötet wurden, ist sehr schwer zu glauben.
Das Interessanteste an der Geschichte
ist, was Jesus nach der Auferstehung tat.
Er machte Frühstück für seine Jünger.
Er aß mit ihnen. Also war er kein Geist oder ein Zombie.
Doch am Anfang erkannten sie ihn nicht richtig,
denn dieser neue Körper war die Version 2.0.
Aber an den Narben an den Händen
und Füßen war er erkennbar.
Thomas, ein Jünger, dem es wirklich schwer fiel,
die Ereignisse am ersten Ostersonntag zu glauben,
hatte die bizarre Gelegenheit, seinen Finger
in das Loch in Jesu Hand zu legen, wo der Nagel gewesen war.
Als er das tat, reagierte er sofort mit Glauben.
Er sagte: “Mein Herr, mein Gott.“
Das war etwas anderes als einfach ins Leben zurückzukehren.
Jesus hatte in den Evangelien Leute bereits wieder auferweckt.
Lazarus zum Beispiel. Er war tot und wurde in einer Höhle begraben.
Eingewickelt wie eine Mumie.
Und doch kam Jesus drei Tage später und machte die Wirkung des Todes rückgängig.
Lazarus wurde wieder der, der er vorher war.
Doch Jesus erhielt einen neuen Körper, einen auferstandenen Körper,
dem Tod und Verwesung nichts anhaben konnten.
Die Auferstehung Jesu war kein Geheimnis. Er erschien der Menschenmenge.
Es existieren sogar historische Fragmente der frühen Schriften von Paulus.
Dort schrieb er, dass Jesus vor mehr als 500 Menschen gleichzeitig erschien.
Die meisten von ihnen leben noch, andere sind bereits gestorben.
Ich denke, das ist wichtig, denn die ersten Leser hätten
einen dieser 500 Menschen fragen können, ob Jesus wirklich wieder lebendig war.
Manche behaupteten, dass alle 500 Menschen an Halluzinationen litten.
Doch die Chance, dass nur drei Personen dieselbe Halluzination haben,
ist so wahrscheinlich wie dass alle drei die nationale Lotterie fünf Mal hintereinander gewinnen.
Ich kann dir die Auferstehung nicht beweisen. Das ist auch nicht der Punkt.
Was ich aber sage, ist, dass das Herz der christlichen Botschaft kein Märchen ist.
Es gibt historische Beweise, die dir bei diesem Glaubenssprung helfen.
Die Auferstehung zeigt mir, dass ich Jesus vertrauen kann,
weil er genau das getan hat, was er versprochen hat: drei Tage nach dem Tod aufzuerstehen.
Und sie gibt einem der tollsten Bibelverse aller Zeiten eine Bedeutung:
Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab,
damit alle, die an ihn glauben, nicht zugrunde gehen, sondern ewiges Leben haben.
Jesus hat den Tod hinter sich gelassen, und eines Tages werden wir mit ihm auferstehen.
Das ist die Bedeutung von Ostern.