Hat Jesus den Tod besiegt? (Episode 3)·1 von 3

3.1 Wie ist Jesus gestorben?

Das Symbol des Kreuzes erinnert die Menschen überall an den Tod Jesu... und damit das Christentum wahr ist, ist es wichtig zu erkennen, dass Jesus tatsächlich gestorben ist.

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Isaiah 53:4-5
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Transkript

German, Standard (Deutsche)
Auf der Welt gibt es einige sehr beeindruckende Städte. Hier etwa New York, mit massiven Wolkenkratzern und Statuen, dann gibt es malerischere Städte, wie meine Heimatstadt Dublin City. All diese Städte sind voll von Bildern und Symbolen. Manche sind richtig komplex, wie zum Beispiel Straßenschilder, die man nicht verstehen kann. Andere Symbole sind leicht zu verstehen, wie deine Lieblings-Werbung oder Produktmarken. Jedes Symbol möchte uns eine Bedeutung vermitteln. Manche Symbole können wir nicht ausstehen, etwa den Hinweis, dass unser Smartphone nur noch 1% Ladung hat. Andere Symbole stimmen uns fröhlich. Wie zum Beispiel wenn wir unterwegs sind und uns plötzlich erleichtern müssen. Dann hältst du Ausschau nach dem Symbol der Hoffnung. Und wenn du es siehst, rennst du auf komische Art und Weise in die Freiheit. Ob du in einer großen oder auch kleineren Stadt wohnst, findest du zwischen all den anderen Bildern und Symbolen auch ein Kreuz. In Kirchen, Hochhäusern oder an Halsketten. Dieses christliche Symbol hat eine Bedeutung. Es geht um eine Geschichte, die heute noch erzählt wird. Jesus starb und auch wenn es manchen Menschen komisch vorkommt, ist dies auch heute noch für Millionen von Menschen wichtig. Dieses Symbol verweist auf den Tod Jesu. Doch das ist nicht das Ende der Geschichte. Drei Tage nach Jesu Tod erzählte man sich, dass das Grab, in das er gelegt wurde, leer war. Was war geschehen? Wo war der Körper? Es gibt viele Möglichkeiten, um zu erklären, was geschah am Wochenende, als Jesus starb. Nämlich mindestens vier: Erstens: Jesus überlebte die Kreuzigung und täuschte allen nur vor, dass er auferweckt wurde. Zweitens: Die römischen oder religiösen Behörden entfernten die Leiche. Drittens: Die Jünger stahlen und versteckten ihn. Viertens: Jesus wurde tatsächlich von den Toten auferweckt. Betrachten wir die Kreuzigung. Könnte Jesus diese überlebt haben? Wir können heute sicherlich nachvollziehen, wie bedeutungsvoll Jesus ist. Doch für das Römische Reich hatte er keine große Bedeutung. Das Römische Reich war dabei, die ganze damals bekannte Welt einzunehmen und Jesus war einfach ein weiterer Rebell, ein weiterere Revoluzzer, mit dem man sich auseinandersetzen musste. Er war nicht der erste und er würde nicht der letzte sein. Die Römer hatten die schlimmste und schmerzhafteste Form der Folter für Verbrechen und Rebellion etabliert. Nach einer Verhaftung wurde der Beschuldigte gedemütigt, geschlagen und ausgepeitscht. Eine so schlimme Bestrafung, dass es viele Gefangene nicht überlebten. Es genügte nicht, sie einfach zu töten. Es sollte nämlich in einer Weise geschehen, dass es bei den Umstehenden, insbesondere den Anhängern, Angst auslöste. Die Feinde der Römer mussten schmerzlich und langsam sterben. Übung macht den Meister - und als Jesus an die Reihe kam, hatten sie in ihren Augen ihr Meisterstück, nämlich die Kreuzigung nämlich, erschaffen. Wer das Auspeitschen überlebte, musste das Kreuz tragen, dann wurden sie mit ihren Handgelenken und Knöcheln angenagelt. Dies wurde üblicherweise in der Öffentlichkeit vollzogen, an einer Kreuzung etwa, sodass der Gehenkte wie ein Symbol dort hing. Das Symbol sollte dem normalen Menschen zeigen, dass der Angeklagte besiegt war, und dass Rom stets gewinnt. Aber es waren nicht die Wunden, die das Opfer töteten. Der Tod wurde letztlich durch Herzversagen verursacht, wenn nämlich in einer so unmöglichen Körperhaltung kein Blut mehr in die Gliedmaßen gepumpt werden konnte, die angenagelt waren und den Körper nicht mehr aufrecht halten konnten. Im Johannesevangelium werden die letzten Momente von Jesus und sein letzter Atemzug beschrieben. Um sich seines Todes sicher zu sein, stach ihn ein römischer Hauptmann in die Seite, woraufhin Blut und Wasser herausflossen. Das klingt auf den ersten Blick unwichtig, ist es aber ganz und gar nicht. Johannes konnte nämlich nicht wissen, was der irische Wissenschaftler Samuel Haughton später herausfand. Im 19. Jahrhundert bewies er, dass wenn die linke Seite eines Leichnams mit einer Klinge nach dem Tod durchstossen wird, Wasser und Blut aus dem Körper fließt. Das beweist, dass sich Flüssigkeiten um das Herz herum angestaut hatten und das Herz nicht mehr schlug. Johannes wusste das noch nicht, er wusste nur, was er sah, und was er sah, war, dass Jesus gestorben war. Die Annahme, dass Jesus niemals am Kreuz gestorben war, soll uns glauben machen, dass ein Mensch die römische Auspeitschung, eine Kreuzigung durch die professionellste Hinrichtungs-Truppe, und einen Speer durch sein Herz überlebt habe. Und dass er einen großen Stein mit den Händen weggeschoben, einige Soldaten überwunden und dann seinen Jüngern in strahlender Gesundheit erschienen war. Also war Jesus der größte Betrüger aller Zeiten, aus dem die größte Lüge, nämlich das Christentum hervorging.
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