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3.3 Sind die Fakten stichhaltig?
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Hat Jesus den Tod besiegt? (Episode 3)·3 von 3Clip 3 von 3
3.3 Sind die Fakten stichhaltig?
Die Jünger Jesu hätten nichts davon gehabt, wenn sie über das leere Grab gelogen hätten. Der entscheidende Punkt ist: Wenn Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist, dann ändert diese Tatsache alles.
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Teilen1 Corinthians 15:19
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German, Standard (Deutsche)
Aus den historischen Beweisen die wir uns bisher angeschaut haben,
können wir uns auf dreierlei einigen.
Erstens, Jesus ist auf jeden Fall tatsächlich am Kreuz gestorben.
Er wurde im Grab eines reichen Mannes in Jerusalem bestattet.
Und dieses Grab, das von Römern schwer bewacht war, wurde leer aufgefunden.
Was war also geschehen?
Nun, ich würde sagen,
dass als Verdächtige wohl
weder die jüdischen Behörden noch die Römer in Frage kommen.
So bleiben also als legitime Möglichkeit die Jünger von Jesus übrig.
Ich denke, wir sollten uns die Jünger unter zwei Aspekten ansehen.
Einmal: Hatten sie die Gelegenheit? Und zweitens: Hatten sie ein Motiv?
Zunächst zur Frage nach der Gelegenheit.
In den Evangelien
erhalten wir einen Einblick in den Charakter der Jünger.
Dies führt nicht zwangsläufig zu der Annahme,
dass sie gewissermaßen über Nacht zu kriminellen Genies wurden.
Den Leichnam Jesu zu stehlen wäre schon ein schwerer Raub gewesen.
Und nicht nur das, diese Jungs sind Fischer,
Bauern, Buchhalter,
und sie folgen einem Lehrer, der den Frieden predigt,
und der sie lehrt, die Gebote zu halten. Zum Beispiel, nicht zu stehlen.
Selbst wenn sie die Fähigkeiten hierfür gehabt hätten,
deuten die Beweise darauf hin, dass niemand von ihnen dreist genug war.
Nach dem Tod von Jesus werden seine seine Jünger als eine verängstigte
und entmutigte Gruppe von Nachfolgern beschrieben, die sich versteckt hielten.
Jesus wurde verhaftet, weil er von einem von ihnen verraten wurde,
und kurz nach der Festnahme laufen die Jünger in alle Richtungen.
Jesus bleibt allein zurück, verlassen von der Gruppe,
die versprochen hatte, lieber sterben zu wollen, als ihn zu verlassen.
Wenn wir also nun Erzählungen über diese Menschen lesen,
wäre es völlig unlogisch, anzunehmen, dass eine Gruppe, die zu ängstlich war,
eine Rettungsmission für Jesus während seines Lebens zu initiieren,
ihr Leben riskiert, um seinen Leichnam in Besitz zu nehmen.
Und das Motiv?
Vielleicht kann ich noch nachvollziehen, dass die Jünger den Leichnam Jesu
stehlen wollten, um später zu behaupten, Jesus sei auferstanden.
Seien wir ehrlich: Niemand irrt sich gern.
Und in der Geschichte sehen wir viele Beispiele von Menschen, die zu ihrem Vorteil lügen.
Doch dieses Motiv fällt weg, wenn man langfristig denkt.
Wenn also nach der Auferstehung aus den Jüngern
mächtige und einflussreiche Persönlichkeiten geworden wären,
dann hätten wir uns wohl stets gefragt, ob sie die Wahrheit sagten.
Doch in diesem Fall hatten sie nichts zu gewinnen,
wenn eine neue Religionsbewegung auf eine Lüge gegründet wäre.
Sie hätten sich dann nämlich
aller Wahrscheinlichkeit nach dem Spott, der Folter
und wohl auch der Todesstrafe ausgesetzt.
Doch warum?
Christen wurden getötet oder eingesperrt noch lange nach den Tagen der Apostel,
Und sogar noch bis hin zur Regierung des Kaisers Konstantin fast 200 Jahre später.
Soweit wir aus der , christlichen Tradition wissen,
wurden einige Apostel wegen ihres Glaubens unter schrecklichen Umständen hingerichtet,
was sie mit außergewöhnlichem Mut ertrugen.
Wenn ein Mensch für eine Sache sein Leben hingibt, dann ist das etwas Kraftvolles.
Vielleicht bist du bereit für einen Freund oder ein Familienmitglied zu sterben.
Vielleicht bist du bereit zu sterben, weil du wirklich an etwas glaubst.
Aber würdest du wirklich für eine Lüge sterben wollen?
Als die christliche Bewegung in Jerusalem ihren Anfang nahm,
taten die jüdischen Behörden alles, was sie konnten, um ihr Einhalt zu gebieten.
Doch was geschah? Je höher der Druck wurde, desto stärker wuchs die Kirche.
Ein alter, weiser Rabbi erinnerte seine Kollegen an all die Bewegungen,
die sie ihrem Leben hatten kommen und gehen sehen, und sagte dann:
Wenn diese Bewegung menschlichen Ursprungs ist,
brauchen wir sie nicht zu bekämpfen.
Sie wird von selbst zusammenbrechen.
Wenn sie aber von Gott ist,
dann können wir sie mit allen Mitteln bekämpfen, doch nichts wird sie aufhalten.“
Menschen haben versucht, sie zu bekämpfen.
Frühere und gegenwärtige Regierungen
haben versucht, das Christentum vollkommen auszutilgen.
Und hier sind wir, 2‘000 Jahre später und sprechen immer noch von ihr.
Vielleicht ist dies der beste Beweis der Auferstehung, die wir haben.
Die Auferstehung hat alles auf den Kopf gestellt!
Der heilige Paulus hat es am besten gesagt, dass, wenn Christus nicht von den Toten auferstanden ist,
dann ist das Christentum nutzlos, und wir wären die bemitleidenswertesten von allen Menschen.
Aber wenn Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden ist, dann, glaube ich, verändert das alles.