Studenten ressourcen2 von 7Kapitel 2 von 7
Ein Mann säubert und räumt ein Kinderschlafzimmer auf. Seine Tochter jedoch, ist in einer Bar trinken. Sie erinnert sich, wie sie ihren Vater bestohlen hat und von zu Hause weggelaufen ist. Der Vater erinnert sich an sein kleines Mädchen. Eine Blechdose rollt über den Bartresen direkt vor der Tochter her. In einer Szene aus der Vergangenheit, einer Erinnerung, sieht man den Mann und seine Tochter mit Blechdosen spielen und im Dialog miteinander. Aber ein Mann sitzt neben der Tochter an der Bar und schiebt die Dose von ihr fort. Sie trinken gemeinsam und sie geht mit ihm nach Hause. Sie ist voller Scham und läuft zu ihrer Wohnung. Der Vater wacht auf und macht eine weitere Blechdose fertig. An einem schönen roten Drachen befestigt, schickt er sie in die Luft. Sie landet in der Wohnung der Tochter und sie versuchen, miteinander zu reden. Aber es ist schwer, so weit voneinander entfernt einander zu verstehen. Sie gehen aufeinander zu, schneiden das Garn, knoten es und binden es strammer zusammen. Die Tochter findet sich schließlich in einem Bus wieder. Der Vater wartet an einer Bushaltestelle. Gemeinsam erinnern sie sich an die guten und die schlechten Zeiten. Sobald der Bus zum Stillstand kommt, will sie aussteigen. Sie lächeln einander zu. Der Vater ist glücklich, sie zu sehen. Aber sie lässt die Dose fallen und steigt wieder in den Bus. Dort, auf ihrem Sitz, findet sie eine weitere Blechdose. Was passiert mit dem Mädchen, als sie davonläuft? Was möchte die Tochter letztendlich? Was glauben Sie, hält sie davon ab, aus dem Bus zu steigen? Haben Sie sich jemals gewünscht, sich mit jemandem zu versöhnen, aber konnten es nicht? Dieser Kurzfilm ist nicht dazu angetan, das Evangelium zu predigen, sondern um ein Gespräch, das unser Bedürfnis für das Evangelium offenbart, zu initiieren und zu erleichtern. Überlege, in welchem Zusammenhang Dein eigenes Schicksal und das Deiner Mitzuschauer mit dem Film und dem Schicksal von Jesus steht. Diese Geschichte ist von einer Geschichte inspiriert, die Jesus erzählt und die in der Bibel zu finden ist. Es ist die Geschichte des verlorenen Sohnes und ist in Lukas 15, Verse 11–32 zu finden. Die Geschichte, oder das Gleichnis handelt von einem Vater und seinen beiden Söhnen. Der jüngere Sohn wollte lieber den Besitz seines Vaters haben, als eine Beziehung zu ihm und nimmt die Hälfte seiner Erbschaft in Anspruch. Er läuft davon und verprasst seine ganze Habe in einem fremden Land. Bald ist er mittellos, ohne Freunde, und kurz davor, in der Gosse zu sterben. Dann erinnert sich der jüngere Bruder daran, wie gut sein Vater selbst die Angestellten behandelt hat. Er beschließt, nach Hause zurückzugehen und seinen Vater zu bitten, ihm als Diener in seinem Hause zu dienen. Als er zurückkommt, wird er überraschenderweise mit Liebe und Freude von seinem Vater empfangen und wieder in die Familie aufgenommen. Der ältere Bruder hingegen wird wütend, als der Vater den jüngeren Bruder ohne Zögern wieder aufnimmt. Sein ganzes Leben lang war er folgsam und er meint nun, er verdiene dafür mehr Liebe und Kredit von seinem Vater. Egal, was wir in unserem Leben getan haben, Gott sucht uns und will eine persönliche Beziehung mit uns haben. Egal ob wir wie der jüngere Sohn in Lukas (und wie die Tochter in dem Film) rebelliert haben oder ob wir, wie der ältere Bruder, der versucht, die Gunst seines Vaters mit seinem Verhalten zu verdienen und ihn entsprechend zu manipulieren, Gott möchte trotz allem Gemeinschaft mit uns haben. Um diese persönliche Beziehung mit Gott zu haben, müssen wir bekennen, dass wir Sünder sind und dass unsere Sünde uns von Gott trennt. Es gibt nichts, was wir von uns heraus tun können, um Gott zu erreichen. Gottes Sohn Jesus allein war in der Lage, diese Lücke für uns durch seinen Tod und seine Auferstehung zu schließen und zu überbrücken. Jeder von uns muss Jesus als unseren Retter und Herrn anerkennen, um Gott persönlich kennen zu lernen.