Studenten ressourcen4 von 7Kapitel 4 von 7
Ein Mann kauert im Grau einer fensterlosen, türlosen Bürobox. Wie aus dem Nichts hört er: „Freiheit!“ und wie von Geisterhand wird ein Papppfeil durch einen Schlitz in der Wand geschoben. Er hebt ihn vorsichtig auf. Die Schrift darauf deutet zur Pfeilspitze hin: Freiheit. Verwirrt starrt er einen Moment darauf. Eine Hand schießt durch den Schlitz, schnappt sich das Zeichen von ihm, dreht den Pfeil nach unten und gibt es dem Mann zurück. Freiheit deutet nun Richtung Boden. Der Mann reißt den Teppichboden hoch und stößt auf eine Durchreiche. Er greift nach unten und aus dem grau wird Farbe. Er reißt den ganzen Teppich heraus und legt stattdessen frischen Grasboden aus. Er dimmt das trübe Licht und erquickt sich am den Glanzesstrahl reinen Lichts in seiner Zelle. Zum Schluss reißt er die vergilbte Tapete von der Wand, greift in das Loch des Bodens und klebt eine Fototapete mit einer schönen Outdoor-Szene an die Wand. Dies schafft eine Tür. Er tritt durch die Tür, von seiner Zelle befreit, heraus in die freie Natur. Die Zelle zerfällt in sich. Und das Loch verschwindet. Aber das Schild liegt noch am Boden. Er hebt es auf und fängt an zu gehen. Irgendwo von weit her ruft jemand, „Freiheit!“ Der Mann läuft in dem entgegen. Er findet eine ganze Reihe solch grauer Zellen, noch geschlossen, mit jeweils einem Insassen. Er lächelt ein wenig vor sich hin, nimmt sein Zeichen, und läuft in Richtung des ihm nächsten Sitzenden. Wer gibt dem Mann seine Freiheit? Warum hilft er anderen so gerne, ihre Freiheit zu erlangen? Was bedeutet es, wirklich frei zu sein? Hast Du jemals eine solche Art von Freiheit erlebt? Dieser Kurzfilm ist nicht dazu angetan, das Evangelium zu predigen, sondern um ein Gespräch zu initiieren, das unseren Hunger nach dem Evangelium offenbart. Ein weiter Weg, den Titel dieses Films als „Freiheit von innen heraus“ zu interpretieren, bedeutet, einen Weg zu finden, um sich von sich selbst zu befreien. Manchmal erkennen wir die Notwendigkeit, uns von uns selbst zu befreien und von unseren Verletzungen, Gewohnheiten und Probleme befreit zu werden. Wie der Mann in der Kurzgeschichte, brauchen wir jemanden, der von außen in unsere Welt eindringt und uns den Weg in die Freiheit zeigt. Gott erlaubt und möchte, dass Menschen, ihn kennen lernen wollen. Als seine Nachfolger haben wir die Ehre und die Freude, anderen von Ihm, Seinem Opfer für uns und unserer, durch Ihn gewonnenen Freiheit zu erzählen. Dadurch können wir an der Befreiung anderer teilhaben. Aber Jesus ist der wahre Befreier und Retter. Er kam vom Himmel auf die Erde, um uns zu befreien. Wir brauchen jemanden von außen, der in unsere Welt kommt, um uns daraus zu retten. Wir brauchen jemanden, der uns befreit. Bis wir die Freiheit in Jesus finden, sind wir von Gott getrennt und durch die weltlichen Dinge und den Herrn der Welt, Luzifer, versklavt. „Sünde“ oder nach unserer Façon zu leben und nicht nach Gottes Prinzipien, trennt uns von Gott. Das müssen wir in uns und aus uns selbst heraus erkennen, damit wir daraus befreit werden. Jesus bietet uns den Weg zur Freiheit und befreit uns von all den Dingen, die wir bereuen. Und Er bietet noch viel mehr, Er bietet uns seine Freundschaft an. Es ist unsere Erfahrung, dass man wahre Freiheit erst wirklich dann findet, wenn man mit Jesus in einer persönlichen Beziehung verbunden ist. Um diese persönliche Beziehung zu Ihm zu bekommen, müssen wir be- und erkennen, dass wir Sünder sind und dass uns unsere Sünde von Gott trennt. Wie der Mann, der sich nicht aus seiner eigenen inneren Gefangenschaft befreien konnte, können wir aus uns heraus nichts tun, um Gott zu erreichen. Gottes Sohn Jesus allein ist in der Lage, diese Lücke für uns durch seinen Tod und seine Auferstehung zu überbrücken. Wir alle müssen Jesus als unseren Retter und Herrn bekennen, um Gott persönlich zu kennen.