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2.1 Was ist der Ursprung von Weihnachten?
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2.1 Was ist der Ursprung von Weihnachten?
Die Geburt Jesu vor 2000 Jahren hat die Welt, wie wir sie kennen, geprägt. Gott versprach, seine Beziehung zu uns wiederherzustellen, die durch unseren sündigen Sündenfall zerbrochen war. Weihnachten ist der Zeitpunkt, an dem diese Beziehung wiederhergestellt wird.
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Es gibt jedes Jahr eine Zeit, auf die wir uns alle am meisten freuen.
Wir geben eine Menge Geld aus, dekorieren unsere Häuser und drehen sogar das Radio lauter.
Genau. Weihnachten.
Ich liebe diese Zeit total.
Aber jetzt kommt’s:
Diese Vorstellung von Weihnachten deckt sich überhaupt nicht,
mit dem, was am ersten Weihnachtsfest tatsächlich passiert ist.
Denk an deine liebsten Weihnachtsdüfte, das warme Feuer,
die Freude über die Weihnachtsfilme im Fernsehen.
All das gab es beim ersten Weihnachtsfest noch gar nicht.
Die ursprüngliche Geschichte von Weihnachten erzählt von Schwäche und Verletzlichkeit.
Gott liegt als hilfloses Baby in einem Futtertrog aus Holz, der eigentlich für Tiere gedacht war.
Und dennoch hat dieser Moment die Menschheitsgeschichte für immer verändert
und prägt die Welt bis heute, 2000 Jahre später.
Wie kann das sein?
Um die wahre Bedeutung von Weihnachten zu verstehen,
müssen wir ganz an den Anfang zurückgehen.
Wenn man etwas noch mehr lieben kann als Weihnachten,
dann ist es ganz bestimmt hier an der Westküste Irlands in Donegal.
Irland ist für seine Schönheit bekannt. Aber dieser Ort ist etwas ganz Besonderes.
Er ist atemberaubend.
Die stürmischen Wellen, wenn sie gegen die Klippen peitschen,
der Geruch der salzhaltigen Luft und die Schönheit der exotischen Pflanzen.
Alles weist auf etwas hin, das größer ist als wir selbst.
Nichts von all dem ist menschengemacht.
Wenn ich hier bin, denke ich immer an die Güte Gottes.
Ich stelle mir vor, wie die Welt war, als alles noch in Ordnung war.
Die Schöpfung war perfekt und unsere Beziehung zu Gott ungetrübt.
Aber sobald ich über den Müll hier laufe, werde ich daran erinnert,
dass unsere Unordnung diesen Ort kaputt gemacht hat
und dass unsere ganze Welt unter unseren schlechten Entscheidungen leidet
In der Schöpfungsgeschichte begegnen wir der Schlange.
Sie säte Zweifel in den Köpfen von Gottes ersten Menschen, Adam und Eva.
Sie überzeugte die beiden, dass man Gott nicht vertrauen kann.
Dass Gott ihnen irgendetwas vorenthält.
Die Schlange flüsterte Adam und Eva ins Ohr:
“Hat Gott wirklich gesagt, dass ihr nicht von diesem Baum essen dürft?“
Merkst du, was die Schlange hier getan hat?
Gott sprach von Schönheit, Wahrheit und Leben.
Aber in einem Augenblick
hat dieses kleine Biest alles auf den Kopf gestellt.
Adam und Eva stellten sich gegen Gottes Forderung.
Sie aßen von dem verbotenen Baum.
Sie gaben der Versuchung nach.
Und so kam die Sünde in die Welt.
In diesem Moment veränderte sich alles.
Wie beim Verlust des besten Freundes, fühlten sich Adam und Eva plötzlich weit von Gott entfernt.
Als sie aus dem Paradies vertrieben wurden,
zeigte die Schuld zum ersten Mal ihr Gesicht,
als sie sich gegenseitig die Verantwortung zuschoben.
Und Scham schlich sich ein, als sie die Folgen ihrer Taten erkannten.
In ihrer Scham versteckten sie sich vor Gott zwischen den Bäumen.
Wenn wir ehrlich sind, tun wir genau dasselbe.
Weil die Beziehung zu Gott zerbrochen ist,
tun wir alles dafür, um unsere Schuld zu verstecken.
Wir kämpfen oft mit unserem eigenen Ich.
Wir schieben anderen schnell die Schuld zu.
Und wir leben mit Dingen, die wir gar nicht wollen: Eifersucht, Neid, Stolz.
Diese Schuld ist unser Erbe und wir tragen selbst unseren Teil dazu bei.
Aber Gott hat versprochen, uns nie allein zu lassen.
Er hat versprochen, alles wieder gut zu machen.