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Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner

Jesus lehrt vom Boot aus in Ufernähe des Sees Genezareth. Er spricht in Gleichnissen, nennt u. a. das Beispiel eines Pharisäers und eines Zöllners, die zum Tempel gehen, um zu beten. Die beiden Männer gehen ihr Gebet sehr unterschiedlich an. Die Pharisäer in der Geschichte steht allein und listet alles seine Vorzüge auf. Er dankt Gott, dass er weder gierig, unehrlich noch ein Ehebrecher wie alle anderen sei. Er zeigt insbesondere auf den Zöllner und dankt Gott dafür, nicht zu sein wie er. Kühn listet der Pharisäer Gott alles auf, was er tut: er fastet zwei Tage in der Woche und gibt ein Zehntel seines Einkommens. Der Zöllner steht in einem Abstand vom Altar. Den Kopf gebeugt, schlägt er auf seine Brust. Das einzige, was er betet ist: „Gott, hab Mitleid mit mir, ich bin ein Sünder!“

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Luke 18:9-14
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Transkript

German, Standard (Deutsche)
Zwei Männer gingen hinauf zum Tempel, um zu beten. Der eine war ein Pharisäer und der andere ein Zöllner. Der Pharisäer sprach bei sich selbst dieses Gebet: Gott, ich danke Dir, daß ich nicht wie die andern bin, die Räuber, Betrüger, Ehebrecher. Ich danke Dir, daß ich auch nicht bin wie dieser Zöllner dort. Ich faste zweimal in der Woche und gebe Dir den Zehnten meines ganzen Einkommens. Der Zöllner aber blieb ganz hinten stehen und wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug sich auf die Brust und sagte: „Gott, sei mir armem Sünder gnädig!“ Ich sage Euch: Der Zöllner kehrte als Gerechter nach Hause zurück, nicht der Pharisäer. Denn der, welcher sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden, wer sich aber selbst erniedrigt, wird erhöht.
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